Ein Sommer voller Erinnerungen – und neuer Pläne
Der Sommer 2025 hat es einmal mehr bewiesen: Fury In The Slaughterhouse sind nicht nur eine der erfolgreichsten Rockbands aus Deutschland, sondern längst eine Institution. Ihre Open-Air-Tournee „FURY LIVE TWENTY FIVE“ brachte die Band zurück auf die großen Bühnen des Landes – und auf direktem Weg in die Herzen ihrer Fans. Viele Konzerte waren schon Wochen vor den Terminen restlos ausverkauft, die Stimmung an den Abenden elektrisierend. Es war nicht nur eine Tour, es war eine Feier, ein kollektives Wiedersehen, ein lautstarkes „Wir sind immer noch da“.
Doch Fury wären nicht Fury, wenn sie sich darauf ausruhen würden. Hinter den Kulissen wurde bereits während der laufenden Tour eifrig weitergedacht, geplant und verhandelt. Und so überrascht es kaum, dass die nächste Runde schon feststeht: „FURY LIVE TWENTY SIX“ wird im Sommer 2026 erneut Open-Air-Bühnen im ganzen Land erobern. Ein Jahr Pause? Fehlanzeige. Die Band hat Blut geleckt, die Fans ebenso – und warum etwas abbrechen, das sich gerade erst wieder so richtig entfaltet?
„Wir sind zu alt, um jetzt aufzuhören. Wie sollten wir ohne die Feiern, das Singen und das Tanzen mit den Fans klarkommen?“, erklärt Sänger Kai Wingenfelder mit einem Lächeln. Ein Satz, der in seiner ehrlichen Direktheit deutlich macht: Fury In The Slaughterhouse sind eine Band, die nicht aus Kalkül, sondern aus Leidenschaft spielt. Für sich, für ihre Geschichte – und vor allem für ihre Fans.
Vier Jahrzehnte Rockgeschichte – made in Hannover
Die Geschichte von Fury In The Slaughterhouse beginnt in den 1980er-Jahren in Hannover. Eine Handvoll Musiker, allen voran die Brüder Kai und Thorsten Wingenfelder, wollten Rockmusik machen, die direkt ins Herz trifft, ohne Schnörkel und ohne falsche Kompromisse. Schon in den frühen 1990er-Jahren gelang der Band der große Durchbruch – und aus einer regionalen Hoffnung wurde eine nationale Größe.
Fury waren nie einfach nur eine Rockband. Sie verbanden Härte mit Melodie, Energie mit Emotion. Songs wie „Time To Wonder“, „Radio Orchid“ oder „Every Generation Got Its Own Disease“ wurden zu Hymnen einer ganzen Generation, liefen im Radio, liefen auf MTV und VIVA, und liefen vor allem live. Wer einmal bei einem Fury-Konzert dabei war, wusste, warum diese Band in Deutschland einzigartig ist.
Das Repertoire reichte von den großen Gitarrenwänden bis zu feinen Balladen, von kompromisslosen Rocksongs bis zu Momenten voller Nachdenklichkeit. Damit trafen Fury den Nerv einer Zeit, in der Musik noch nicht in endlosen Playlists zerrieben wurde, sondern in Alben, Konzerten und Begegnungen lebte.
Heute, fast vierzig Jahre nach ihrer Gründung, stehen Fury In The Slaughterhouse immer noch auf der Bühne – und sie tun es mit einer Frische, die viele jüngere Bands neidisch macht. Der Erfolg gibt ihnen recht: 2023 erreichten sie mit „HOPE“ erstmals in ihrer Karriere Platz 1 der deutschen Albumcharts. Ein Triumph, der zeigte, dass Fury nicht ins Nostalgie-Fach gehören, sondern nach wie vor relevant sind.
Der Soundtrack für Generationen
Wenn Fury In The Slaughterhouse auf die Bühne gehen, spielen sie keine Konzerte – sie öffnen Schatztruhen voller Erinnerungen. Jeder Song ein Kapitel, jeder Refrain eine Rückblende. Doch so sehr die Klassiker das Fundament ihres Erfolgs bilden, so sehr beweist die Band mit neuem Material, dass sie nicht stehengeblieben ist.
„Sorrowland“, „Everyday Heroes“ oder „1995“ aus den jüngeren Jahren reihen sich mühelos ein zwischen den ikonischen Hits der 90er. Es ist diese Balance, die die Band ausmacht: Sie spielt mit der Vergangenheit, ohne im Gestern zu versinken.
Die Fans danken es mit Treue, die ihresgleichen sucht. Kaum eine deutsche Rockband hat über Jahrzehnte hinweg so viele Menschen begleitet – von der Jugend über die erste Liebe, durch Höhen und Tiefen bis ins Erwachsenenleben. Für viele ist Fury der rote Faden ihrer eigenen Biografie.
Von Wacken bis Bravo Hits – die Vielseitigkeit einer Band
Einer der Gründe für den Erfolg liegt in der Vielseitigkeit der Band. Fury konnten in den 90ern sowohl auf den Bravo Hits laufen als auch beim Wacken Open Air bestehen – eine Band, die Grenzen sprengt, ohne ihre Identität zu verlieren.
Sie haben laute, krachende Rocknummern, die jede Festivalbühne zum Beben bringen. Und sie haben leise, intime Balladen, die in kleinen Clubs ebenso funktionieren wie vor Zehntausenden unter freiem Himmel. Diese Spannweite ist selten, und sie macht Fury In The Slaughterhouse zu einer Ausnahmeerscheinung.
„FURY LIVE TWENTY SIX“ – was Fans erwartet
Die kommende Tour 2026 knüpft nahtlos an den Erfolg des Sommers 2025 an. Die Band wird wieder unter freiem Himmel spielen, große Plätze und Open-Air-Bühnen besetzen. Die Fans dürfen sich auf Setlists freuen, die sowohl die größten Klassiker als auch die neuen Stücke vereinen.
Es wird ein Abend voller Nostalgie, voller Energie und voller Gemeinschaftsgefühl. Denn bei Fury-Konzerten geht es nie nur um die Band. Es geht um das Miteinander. Um das Gefühl, Teil von etwas zu sein, das größer ist als man selbst.
Die „FURY LIVE TWENTY SIX“-Tour ist nicht einfach eine weitere Konzertreise. Sie ist das nächste Kapitel in einer langen Geschichte – ein Kapitel, das die Band zusammen mit ihrem Publikum schreibt.
Eine Band, die Maßstäbe setzt
Kaum eine andere deutsche Rockband hat es geschafft, sich über so viele Jahrzehnte hinweg treu zu bleiben und dabei immer wieder neue Höhepunkte zu setzen. Fury In The Slaughterhouse sind kein Phänomen der Vergangenheit, sie sind Gegenwart – und Zukunft.
Mit jeder neuen Tour beweisen sie, dass ihre Musik mehr ist als Unterhaltung. Sie ist ein Versprechen. Ein Versprechen, dass die großen Momente des Lebens nicht hinter uns liegen, sondern immer wieder neu entstehen können – auf der Bühne, im Song, im gemeinsamen Singen und Tanzen.
„FURY LIVE TWENTY SIX“ ist genau dieses Versprechen. Und es ist eine Einladung.
FURY IN THE SLAUGHTERHOUSE – FURY LIVE TWENTY SIX – Sommer 2026
- 01.05.2026 – Bad Segeberg, Freilichtbühne am Kalkberg
- 02.05.2026 – Aurich, Sparkassen-Arena
- 24.07.2026 – Winterbach, Zeltspektakel
- 25.07.2026 – Trier, Amphitheater
- 31.07.2026 – Lüneburg, Sülzwiesen (Kultursommer)
- 01.08.2026 – Gelsenkirchen, Amphitheater
- 21.08.2026 – Bielefeld, Ravensberger Park
- 28.08.2026 – Bad Kissingen, Turnierplatz
- 29.08.2026 – Northeim, Waldbühne
Foto-Credit: Olaf Gebert
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