Wenn die Bad Omens Tour 2025 im Dezember nach Deutschland und in die Schweiz kommt, trifft eine der einflussreichsten modernen Metalcore-Bands der letzten Jahre auf das Format, in das sie längst hineingewachsen ist: die Arena. Unter dem Banner „Do You Feel Love Europe 2025“ bringen Bad Omens ihren düster-glänzenden Hybrid aus Metalcore, Industrial und Pop-Sensibilität nach Zürich, Nürnberg, Berlin, Hamburg und Oberhausen – und zeigen, warum sie von einem Insidertipp aus Richmond, Virginia zur globalen Taktgeber-Band für modernen Alternative Metal geworden sind.
Aufstieg aus Richmond: Vom Demo zur Weltbühne
Bad Omens wurden 2015 von Sänger Noah Sebastian, Gitarrist Joakim Karlsson, Nicholas Ruffilo und Drummer Nick Folio gegründet, nachdem erste Demo-Aufnahmen schnell die Aufmerksamkeit von Sumerian Records geweckt hatten. Was damals noch wie ein weiteres, ambitioniertes Metalcore-Projekt wirkte, entwickelte sich binnen weniger Jahre zu einer Band, die die Grenzen des Genres konsequent verschiebt.
Schon das selbstbetitelte Debüt „Bad Omens“ machte deutlich, wohin die Reise gehen sollte. Songs wie „The Worst In Me“ oder „Glass Houses“ verbanden scharfe Riffs mit eingängigen Hooks und einer düsteren, fast filmischen Atmosphäre. Auf Tour erspielten sich Bad Omens in dieser Phase ihren Ruf als Band, die einen aggressiven, rohen Livesound mit kontrollierter Präzision auf die Bühne bringt – ein Fundament, auf dem die Bad Omens Tour 2025 heute auf Arena-Niveau aufbauen kann.
Mit „Finding God Before God Finds Me“ schärfte die Band 2019 ihr Profil weiter. Die Platte setzte stilistisch da an, wo das Debüt aufgehört hatte, öffnete sich aber verstärkt melodischen und atmosphärischen Momenten. Songs wie „Careful What You Wish For“ oder „Dethrone“ wurden zu Eckpunkten der Setlists und zeigten, wie souverän Bad Omens zwischen brachialen Parts und fast schon hymnischen Refrains pendeln können. Die anschließende Deluxe-Version mit weiteren Singles wie „Never Know“ und „Limits“ ließ erahnen, dass hier eine Band am Werk ist, die nicht bereit ist, sich auf einer einmal gefundenen Formel auszuruhen.
The Death of Peace of Mind: Der Durchbruch in eine neue Liga
Der eigentliche Wendepunkt kam mit dem dritten Album „The Death of Peace of Mind“. Hier vollzogen Bad Omens den Schritt von der etablierten Szene-Band zum globalen Phänomen. Der Sound wurde dunkler, dichter, elektronischer. Industrial-Elemente, flirrende Synth-Flächen und cineastische Sounddesigns verschmolzen mit dem metallischen Kern der Band zu einem modernen, stilbildenden Mix.
Singles wie „Just Pretend“, der Titeltrack „The Death of Peace of Mind“ oder „Like A Villain“ entwickelten sich zu Streaming-Giganten und fanden über Social-Media-Plattformen den Weg weit über die klassischen Metalcore-Kreise hinaus. Das Album überschritt längst die Marke von einer Milliarde Streams – ein Wert, der für eine ursprünglich klar im Metalcore verortete Band bemerkenswert ist. Gleichzeitig sorgten die neuen Songs live dafür, dass Bad Omens ihren Auftritt als Gesamtinszenierung denken konnten: Licht, Visuals, Sounddesign und Dramaturgie greifen ineinander, um die emotionale Spannweite des Materials vollständig auszureizen.
Mit „Concrete Jungle [The OST]“ vertieften Bad Omens 2024 diesen Ansatz. In Kollaborationen mit Künstlern wie Poppy, HEALTH, ERRA oder Thousand Below lotete die Band ihr eigenes Universum weiter aus, dehnte die Grenzen zwischen Alternative Metal, Industrial, Elektronik und Soundtrack-Ästhetik und zeigte, wie anschlussfähig ihr Kosmos inzwischen geworden ist. Auch diese Entwicklung bildet den Hintergrund, vor dem die Bad Omens Tour 2025 nun den Schritt in die großen Hallen wagt.
Zwischen Industrial-Schwere und großer Melodie
Im Jahr 2025 sind Bad Omens kein reines Metalcore-Phänomen mehr. Die Band hat sich zu einem Projekt entwickelt, das sich intensiv mit inneren Brüchen, Selbstzweifeln und moderner Überforderung auseinandersetzt – musikalisch verdichtet in einem Sound, der gleichzeitig schwer, kalt, elektronisch und doch immer wieder überraschend melodisch ist.
Die aktuelle Single „Specter“ führt diesen Weg fort. Statt auf unmittelbare Härte zu setzen, lassen Bad Omens hier eine atmosphärische, düstere Ballade wachsen, in der Industrial-Anklänge, elektronische Texturen und Noah Sebastians markante Stimme eine intensive Spannung erzeugen. Diese Balance aus Zurückhaltung und eruptiven Momenten ist auch live ein zentrales Element. Wenn die leisen, fragilen Passagen auf die massiven, elektronisch verstärkten Ausbrüche treffen, entfaltet sich jener Kontrast, der den Reiz der Bad Omens Tour 2025 ausmacht: eine Show, die Emotionalität nicht plakativ ausstellt, sondern sie über Sound, Licht und Dynamik spürbar macht.
Bad Omens Tour 2025: Do You Feel Love Europe in Deutschland und der Schweiz
Unter dem Titel „Do You Feel Love Europe 2025“ bringen Bad Omens ihre Vision im Dezember in die großen Arenen. Der Rahmen passt zur Entwicklung der letzten Jahre: Was auf Club- und Festivalbühnen begonnen hat, wird jetzt auf ein Level skaliert, das der Popularität der Band entspricht. Die Bad Omens Tour 2025 ist dabei nicht bloß eine weitere Runde durch bekannte Märkte, sondern eine Tour, auf der sich zeigt, wie stark die Band ihr Publikum inzwischen generationenübergreifend erreicht.
Live Nation präsentiert eine Produktion, die bewusst auf starke Kontraste setzt: intime, in Licht und Schatten getauchte Momente treffen auf brachiale Ausbrüche, in denen die Industrial-Elemente des Sounds voll zur Geltung kommen. Visuell wie akustisch darf man einen Abend erwarten, der sich deutlich von klassischen Metalcore-Shows absetzt und die komplexe Ästhetik der Studioalben in ein Arenaformat überführt. Wenn die Bad Omens Tour 2025 in Zürich, Nürnberg, Berlin, Hamburg und Oberhausen Station macht, bringen Bad Omens ihren charakteristischen Mix aus Präzision, Atmosphäre und Härte in fünf Städte, die allesamt längst bereit sind für eine Band dieser Größenordnung.
Starkes Paket: Bilmuri und The Ghost Inside als Support
Ein weiterer Faktor, der die Bad Omens Tour 2025 besonders macht, ist das Support-Line-up. Mit Bilmuri eröffnet ein Projekt den Abend, das mit seinem eigenwilligen Mix aus Post-Hardcore, Pop-Anleihen und experimentellen Sounds bestens in das Bad-Omens-Universum passt, ohne es zu kopieren. Hier treffen Verspieltheit, Emotionalität und ein hohes Maß an Eigenwilligkeit aufeinander – die ideale Einstimmung auf das, was später kommen wird.
Mit The Ghost Inside stößt anschließend eine Band dazu, die seit Jahren für intensive, kompromisslose Liveshows steht. Ihr moderner Hardcore/Metalcore, geprägt von massiven Grooves und klaren Refrains, schlägt eine Brücke zwischen klassischer Core-Schule und dem zeitgenössischen, hybrid geprägten Sound von Bad Omens. Im Zusammenspiel entsteht ein Tourpaket, das an einem Abend gleich mehrere Facetten harter, moderner Gitarrenmusik zeigt – und damit genau den Anspruch erfüllt, den man an eine Headline-Tour dieser Größenordnung stellt.
Fünf Abende, ein Versprechen

Wenn Bad Omens im Dezember mit der „Do You Feel Love Europe 2025“-Tour anrücken, geht es nicht nur darum, ein erfolgreiches Album live zu präsentieren. Die Band markiert mit der Bad Omens Tour 2025 einen Moment, in dem sich ihr bisheriger Weg bündelt: die frühen, rohen Metalcore-Jahre, der experimentelle Schritt mit „The Death of Peace of Mind“, die massiven Streaming-Erfolge und die konsequente Weiterentwicklung hin zu einem eigenen, unverwechselbaren Klangbild.
Zürich, Nürnberg, Berlin, Hamburg und Oberhausen erleben Bad Omens in einer Phase, in der die Band ihr kreatives Zentrum gefunden hat und bereit ist, es im Arenenformat auszubreiten. Die Bad Omens Tour 2025 steht damit für dichte Atmosphäre, durchdachte Inszenierung und einen Sound, der zeigt, wie weit moderner Metalcore im Jahr 2025 reichen kann – ohne dabei seine Schärfe zu verlieren.
Live Nation präsentiert
Bad Omens „Do You Feel Love Europe 2025“
Fr. 05.12.2025 – Nürnberg, PSD Bank Nürnberg ARENA
Sa. 06.12.2025 – Berlin, Max-Schmeling-Halle
Di. 09.12.2025 – Hamburg, Barclays Arena
Mi. 10.12.2025 – Oberhausen, Rudolf Weber-ARENA
Tickets unter www.ticketmaster.de / www.eventim.de







