Rockharz 2026

Wenn sich am ersten Juli-Wochenende zehntausende Metalheads auf den Weg nach Ballenstedt machen, steht der Harz wieder ganz im Zeichen harter Gitarrenriffs und treibender Doublebass-Drums. Das Rockharz 2026 lädt vom 1. bis zum 4. Juli auf den Flugplatz am Fuße der Teufelsmauer ein.

Was das Festival in der Szene so beliebt macht, ist der konsequente Verzicht auf musikalische Überschneidungen. Durch die zwei direkt nebeneinander stehenden Bühnen – die Rock Stage und die Dark Stage – muss man sich nicht zwischen zwei Lieblingsbands entscheiden.

Das Line-Up auf dem aktuellen Plakat für das diesjährige Open Air deckt erneut eine breite musikalische Palette ab, die von klassischem Heavy Metal über Thrash und Death Metal bis hin zu Folk und Hardcore reicht.

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Mittwoch: Geballter Power Metal zum Festivalstart

Der Mittwoch markiert den offiziellen Startschuss für das Rockharz 2026 und das Programm auf den Hauptbühnen liefert direkt ein starkes Brett. Als Headliner des ersten Abends stehen Helloween auf dem Plan. Die Hamburger Pioniere des Power Metal bringen eine Setlist mit, die quer durch ihre jahrzehntelange Bandgeschichte führt.

Vorher wird Zakk Wylde mit seiner Black Label Society für massiv tiefergestimmte Riffs und ausgedehnte Gitarrensoli sorgen.

Wer es musikalisch düsterer mag, kommt bei Paradise Lost auf seine Kosten. Die Briten gelten als Mitbegründer des Gothic- und Doom-Metal und werden die Dark Stage entsprechend in Melancholie tauchen.

Für deutlich mehr Tempo und Folk-Elemente sorgen Ensiferum aus Finnland. Ein besonderer Slot gehört Heavysaurus, die mit kindgerechtem Heavy Metal im Dinosaurier-Kostüm nicht nur den jüngsten Besuchern Spaß machen dürften.

Abgerundet wird der Mittwoch durch den schwedischen Melodic Death Metal von The Haunted, die emotionalen Post-Black-Metal-Klänge der Österreicher Harakiri For The Sky und den Alternative Metal von Soulbound.

Donnerstag: Schock-Rock-Legenden und Hardcore-Energie

Der Donnerstag beim Rockharz 2026 bietet einen extrem spannenden musikalischen Kontrast. Die Position des Headliners übernimmt Alice Cooper. Der Erfinder des Schock-Rock ist auch nach Jahrzehnten auf der Bühne ein Garant für eine aufwendige, theatralische Show inklusive Zwangsjacken und Guillotinen.

Deutlich moderner, aber visuell nicht weniger anspruchsvoll, präsentieren sich die Schweden von Avatar, die ihren Melodic Death Metal mit einer Art Freakshow-Ästhetik verbinden.

Aus dem deutschsprachigen Raum reisen Hämatom an, die mit ihrem Mix aus Neuer Deutscher Härte und Groove Metal das Infield in Bewegung setzen werden.

Für die härtere Fraktion servieren Kataklysm aus Kanada ihren unverkennbaren, wuchtigen Death Metal. Fans des klassischen New York Hardcore können sich auf die Legenden von Agnostic Front freuen, während Betontod soliden deutschen Punkrock liefern.

Das Line-Up am Donnerstag wird vervollständigt durch Dominum, die Melodic-Deather Asenblut, Stahlmann, Sagenbringer, Mittel Alta, Die Habenichtse und Final Cry.

Freitag: Eine kompromisslose Ladung Thrash und Crossover

Wenn der Freitag anbricht, wird das Rockharz 2026 spürbar schneller und aggressiver. Kreator stehen als Headliner auf der Bühne und werden den Flugplatz Ballenstedt mit einem kompromisslosen Thrash-Metal-Gewitter überziehen. Die Essener gehören zur Speerspitze des Genres und liefern live stets eine martialische und energiegeladene Show.

Für pfeilschnellen, schweißtreibenden Hard Rock in bester AC/DC-Tradition sorgen Airbourne aus Australien, bei denen das Bier auf der Bühne gerne mal an Kopfmaß zerschlagen wird.

Subway To Sally bringen als Stammgäste des Festivals tanzbaren Folk- und Mittelalter-Rock mit in den Harz. Besonders interessant ist das Booking der beiden US-Bands P.O.D. und Biohazard. Während P.O.D. ihren bekannten Nu-Metal-Sound mitbringen, werden Biohazard für massive Crossover-Moshpits sorgen. Die irischen Einflüsse werden von Fiddler’s Green mit ihrem Speedfolk abgedeckt.

Hinzu kommen das kernige Soloprojekt Rauhbein, die norwegischen Industrial-Metaller Gothminister, Hiraes, das Symphonic-Death-Projekt Ex Deo, die Heavy-Rocker Motorjesus sowie Haggefugg und Rodeo 5000. Ein Freitag, der konditionell einiges abverlangen wird.

Samstag: Der vielseitige Endspurt auf dem Flugplatz

Am letzten Tag holt das Rockharz 2026 noch einmal tief Luft für ein dicht gepacktes Programm. Feuerschwanz übernehmen die Rolle des Headliners. Die Band hat eine bemerkenswerte musikalische Entwicklung vom humorvollen Mittelalter-Folk hin zu treibendem Heavy Metal hingelegt und liefert live massive Pyrotechnik.

Eine echte Institution des klassischen Heavy Metal ist Doro Pesch, die mit ihrer Routine und Hitsicherheit das Publikum fest im Griff haben wird.

Für den satirischen Part des Tages sind Knorkator zuständig, die mit absurden Texten und harten Riffs traditionell für eine ausgelassene Stimmung sorgen. Der Kanadier Danko Jones liefert staubtrockenen Hard Rock ohne Schnörkel. Etwas moderner wird es mit Annisokay, die Core-Elemente und klare Gesangslinien mischen. Die musikalisch anspruchsvollsten Töne des Tages dürften von der schwedischen Progressive-Metal-Band Soen kommen.

Das Line-Up des Abschluss-Samstags beim Rockharz 2026 wird durch Majestica, die brasilianische Death-Metal-Band Crypta, Tungsten, Necrotted, Tailgunner, Drone und Watch Me Rise komplettiert, bevor die Verstärker endgültig abgestellt werden.

Tickets und weitere Informationen zum Festival

Das Festivalgelände bietet neben den kurzen Wegen zwischen Campingplatz und Bühnen auch in diesem Jahr wieder eine gewohnt entspannte Atmosphäre. Wer bei diesem Line-Up dabei sein möchte, sollte sich rechtzeitig um Eintrittskarten kümmern.

Tagestickets für das Festival sind zu einem Preis von 90 Euro erhältlich. Diese berechtigen zum Eintritt in das Infield am jeweils aufgedruckten Festivaltag.

Alle weiteren Details zu den Camping-Regularien, zur Anreise, aktuelle Geländepläne und natürlich den offiziellen Ticket-Shop für das Rockharz 2026 findet man direkt auf der Homepage des Veranstalters unter www.rockharz-festival.com.

Das Rockharz 2026 Lineup für 2026 in der Übersicht

Mittwoch, 1. Juli 2026

Helloween, Black Label Society, Paradise Lost, Ensiferum, Heavy Saurus, Steve ’n‘ Seagulls, The Haunted, Harakiri for the Sky, Soulbound


Donnerstag, 2. Juli 2026

Alice Cooper, Avatar, Hämatom, Agnostic Front, Dominum, Betontod, Decapitated, Warmen, Dogma, Stahlmann, Sagenbringer, Hagane, Mittel Alta, Die Habenichtse, Final Cry


Freitag, 3. Juli 2026

 Kreator, Airbourne. Subway to Sally, P.O.D., Biohazard, Die Apokalyptischen Reiter, Fiddler’s Green, Walls of Jericho, Rauhbein, Gothminister, Hiraes, Saint City Orchestra, Cypecore, Motorjesus, Haggefugg, Rodeo 5000


Samstag, 4. Juli 2026

 Feuerschwanz, Emperor, Doro, Knorkator, Danko Jones, Annisokay, Finntroll, Soen, Majestica, Crypta, Artillery, Tungsten, Necrotted, Tailgunner, Drone, Watch Me Rise


Fotocredit: Stefan Zwing / deisterpics


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