Es gibt Momente in der Musikgeschichte, in denen sich abzeichnet, dass eine Band den Schritt von einer bekannten Größe zu einer absoluten Legende vollzieht. Wir befinden uns derzeit genau in einem solchen Zeitfenster. Nur wenige Wochen nach der Ankündigung ihres neuen audiovisuellen Manifests Wildlive (Live at Olympiahalle) versetzen Powerwolf die internationale Metal-Gemeinde erneut in einen Zustand der Hochspannung.

Die Hohepriester des Heavy Metal enthüllen ihre Pläne für das Jahr 2026 und kündigen eine Konzertreise an, die in ihrer Ambition und Größe alles Bisherige in den Schatten stellen dürfte. Die Powerwolf Tour 2026 wird die Band durch die größten Arenen Europas führen und markiert den vorläufigen Höhepunkt einer beispiellosen Karriere.

Die Formation um Attila Dorn und die Greywolf-Brüder ruht sich keineswegs auf den Lorbeeren der erfolgreichen „Wolfsnächte“ aus. Stattdessen wird die Schlagzahl erhöht. Rund um die Veröffentlichung von Wildlive bringt die unangefochtene Nummer-Eins-Band des Power Metal ihre gigantische Produktion in zahlreiche europäische Metropolen. Dabei setzen die Musiker auf ein Billing, das an Qualität und stilistischer Kohärenz kaum zu überbieten ist: Niemand Geringeres als die schwedischen Heavy-Metal-Ikonen HammerFall und die italienischen Senkrechtstarter Wind Rose werden als Special Guests die Reise begleiten.

Der Startschuss für die „Wake Up The Wicked“-Tournee fällt am 19. Februar im dänischen Kopenhagen. Den krönenden Abschluss bildet ein geschichtsträchtiger Moment, der den Status der Band endgültig manifestiert: Zum ersten Mal in ihrer Laufbahn rufen die Wölfe in der legendären Wembley Arena in London zur heiligen Heavy Metal Messe.

Einzug in die Kathedralen der Moderne

Die Wahl der Spielstätten für die kommenden Konzerte spricht eine deutliche Sprache. Es sind nicht mehr die Clubs oder mittelgroßen Hallen, die den Rahmen für die Inszenierungen der Saarländer bilden. Es sind die großen Arenen, die Kathedralen der modernen Unterhaltungsindustrie. Im Rahmen ihrer „Summer Of The Wicked“ Headliner-Termine 2025 halten Powerwolf aktuell bereits auf einigen der größten Festivals und Bühnen des Kontinents Einzug. Diese Präsenz dient als perfektes Fundament, um nur wenige Monate später auf ihrer massiven Nordamerika-Reise mit DragonForce als Special Guest die USA und Kanada zu erobern.

Wenn der Tross dann 2026 nach Europa zurückkehrt, wird die Maschinerie perfekt geölt sein. Die Band wird mit einer Routine und Spielfreude aufwarten, die nur durch monatelanges Touren auf höchstem Niveau erreicht werden kann. Dabei ist das neue Live-Meisterwerk Wildlive (Live at Olympiahalle) allgegenwärtig. Das klang- und bildgewaltige Epos erscheint in einer Vielzahl aufwendiger Formate – darunter Blu-Ray, DVD, CD und Vinyl – sowie als Deluxe Boxset, edles Earbook, hochwertiges Mediabook und zahlreiche weitere exklusive Sammler-Editionen, gespickt mit limitiertem Bonusmaterial. Diese Veröffentlichungen sind mehr als bloßes Merchandise; sie sind liturgische Artefakte für die treue Anhängerschaft.

Das visuelle Erbe von Wildlive

Aufgezeichnet beim Konzert der „Wolfsnächte“-Tour 2024 in der ausverkauften Münchener Olympiahalle, ist Wildlive (Live at Olympiahalle) weit mehr als nur eine weitere Live-Aufnahme. Es ist ein grandioses, filmreifes Erlebnis voller Feuer, Emotion und grenzenloser Kreativität. Es vereint die Magie, Energie und theatralische Brillanz der bislang größten Arena-Produktion der Bandgeschichte. Wer die Powerwolf Tour 2026 besucht, darf erwarten, dass genau diese Elemente weiterentwickelt und perfektioniert werden.

Von einer feuerspeienden Kirchenorgel und donnernden Pyro-Spektakeln bis hin zu düsterer, operettenhafter Erzählkunst und mitreißender Publikumsinteraktion: Diese Show ist ein Heavy-Metal-Musical in Reinform und ein absolutes Muss für jeden Musikliebhaber. Die Band kommentiert die Bedeutung dieses Releases mit gewählten Worten: „Uns war von Anfang an klar: Keine Worte und keine Videoausschnitte könnten je vollständig einfangen, was wir gemeinsam auf der Wolfsnächte 2024-Tour erlebt haben. Jeder Abend hatte seine ganz eigene Magie! Und doch wollten wir einen Weg finden, diese Erinnerungen festzuhalten und mit euch zu teilen.“

Diese Aussage unterstreicht den Anspruch der Musiker. Es geht nicht um die bloße Reproduktion von Musik, sondern um das Festhalten eines Gefühls. „Wildlive (Live at Olympiahalle) ist weit mehr als nur ein Live-Release. Es ist ein Vermächtnis. Eine Hommage an all die unvergesslichen Momente, die wir zusammen mit unseren großartigen Fans erschaffen haben“, so die Band weiter. Dieses Vermächtnis wird live auf der Bühne fortgeführt und jeden Abend aufs Neue mit Leben gefüllt.

HammerFall: Die Rückkehr des Stahls

Ein Blick auf das Vorprogramm offenbart, dass Powerwolf verstanden haben, was ein wertiges Konzertpaket ausmacht. Mit HammerFall begleitet eine Band den Tross, die den Heavy Metal der späten 90er Jahre maßgeblich geprägt und wiederbelebt hat. Die Schweden stehen für hymnischen, traditionellen Metal, der ohne Umschweife auf den Punkt kommt. Joacim Cans und Oscar Dronjak haben über Jahrzehnte hinweg bewiesen, dass sie wissen, wie man große Massen begeistert.

Ihre Songs sind Hymnen an die Freiheit, den Kampfgeist und die Brüderlichkeit des Metals. Titel wie „Hearts on Fire“ oder „Let the Hammer Fall“ gehören zum Kanon des Genres und werden in den Arenen für lautstarke Chöre sorgen. Dass eine Band von diesem Kaliber den Slot des Special Guests übernimmt, zeigt das immense Standing, das Powerwolf mittlerweile genießen. Es ist ein Treffen auf Augenhöhe, bei dem sich zwei Generationen des Power Metal die Hand reichen. HammerFall werden die Stimmung in den Hallen bereits früh auf den Siedepunkt treiben und den Boden bereiten für das, was folgt.

Wind Rose und die Faszination der Tiefe

Eröffnet werden die Abende von Wind Rose. Die Italiener haben in den letzten Jahren einen bemerkenswerten Aufstieg hingelegt. Ihr „Dwarven Metal“, thematisch tief verwurzelt in den Fantasy-Welten der Zwerge, trifft den Nerv der Zeit. Mit stampfenden Rhythmen, die an Marschmusik erinnern, und hymnenhaften Refrains haben sie sich eine treue und sehr aktive Fanbase erspielt.

Spätestens seit ihrem viralen Hit „Diggy Diggy Hole“ sind Wind Rose in der Szene bekannt wie bunte Hunde. Doch sie darauf zu reduzieren, wäre falsch. Musikalisch bieten sie eine ausgefeilte Mischung aus Folk und Power Metal, die live eine enorme Dynamik entfaltet. Ihre Kostümierung und das gesamte visuelle Konzept passen hervorragend zur theatralischen Ausrichtung des Hauptacts. Es ist diese Liebe zum Detail, die alle drei Bands des Billings verbindet und den Abend zu einem in sich geschlossenen Gesamtkunstwerk macht.

Deutsche Stationen der Powerwolf Tour 2026

Für die Fans hierzulande ist der Tourplan besonders erfreulich. Deutschland, als Heimatmarkt der Wölfe, wird im Februar und März 2026 umfassend bedient. Die Termine führen die Band durch wichtige Ballungszentren, sodass für fast jeden Anhänger ein Konzert in erreichbarer Nähe sein dürfte.

Der Startschuss auf deutschem Boden fällt am 27. Februar in der Bremer ÖVB Arena. Die Hansestadt hat sich in den letzten Jahren immer wieder als hervorragendes Pflaster für harte Klänge erwiesen. Nur einen Tag später, am 28. Februar, gastiert der Tross im PSD Bank Dome in Düsseldorf. Die Rheinmetropole ist bekannt für ihr enthusiastisches Publikum.

Am 1. März zieht die Karawane weiter nach Franken, in die PSD Bank Nürnberg Arena. Nürnberg, mit seiner langen Rock-Historie, dürfte eines der Highlights der Reise werden. Der Osten der Republik wird am 3. März bedient, wenn die Quarterback Immobilien Arena in Leipzig ihre Tore öffnet. Leipzig ist seit jeher eine Hochburg für Powerwolf, und die Stimmung dort gilt oft als besonders intensiv.

Den Abschluss des deutschen Teils bilden zwei Termine im Süden: Am 4. März in der Ratiopharm Arena in Ulm und am 5. März in der SAP Arena in Mannheim. Gerade Mannheim, mit seiner riesigen Kapazität und modernen Infrastruktur, bietet die perfekte Bühne für die opulente Produktion, die die Band im Gepäck hat.

Wacken und der Festivalsommer

Doch bevor die Hallentournee startet und auch währenddessen, bleibt der Terminkalender der Band gut gefüllt. Ein absoluter Eckpfeiler des Jahres wird der Auftritt beim Wacken Open Air sein. Powerwolf kehren als einer der Headliner auf den „Holy Ground“ zurück. Wer die Geschichte des Festivals und der Band kennt, weiß um die besondere Verbindung zwischen beiden. Ein Auftritt zur Prime-Time vor fast 80.000 Menschen ist eine Bestätigung, die höher nicht hängen könnte.

Neben dem Mekka des Heavy Metal stehen weitere Open-Air-Termine auf dem Programm. In Büren, Coburg und auf der Loreley in St. Goarshausen werden die Wölfe unter freiem Himmel zelebrieren. Besonders die Loreley Freilichtbühne, gelegen im UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal, bietet eine Kulisse, die mystischer kaum sein könnte. Das Amphitheater hoch über dem Rhein passt perfekt zur Ästhetik der Band und verspricht eine Atmosphäre, die sich deutlich von den Hallenshows unterscheidet.

Das Phänomen Attila Dorn

Zentraler Angelpunkt jeder Show ist und bleibt Attila Dorn. Der Frontmann mit der klassischen Gesangsausbildung verfügt über ein Charisma, das in der Szene seinesgleichen sucht. Er ist nicht nur Sänger, sondern Zeremonienmeister, Prediger und Entertainer in Personalunion. Seine Ansagen, oft eine feine Gratwanderung zwischen sakralem Ernst und augenzwinkernder Ironie, sind fester Bestandteil der Dramaturgie.

Auf der Powerwolf Tour 2026 wird Dorn erneut beweisen, warum er als einer der besten Frontmänner des Genres gilt. Seine Fähigkeit, Tausende von Menschen zu dirigieren, sie zum Singen, Springen und Klatschen zu animieren, ist phänomenal. Dabei verliert er nie die stimmliche Kontrolle. Selbst bei komplexen Gesangslinien und viel Bewegung auf der Bühne sitzt jeder Ton. Unterstützt wird er dabei von Falk Maria Schlegel an der Orgel, der mehr ist als nur ein Keyboarder. Schlegel agiert als Einpeitscher, verlässt oft seinen Platz hinter den Tasten, um mit dem Publikum zu interagieren und die Energie hochzuhalten.

Musikalische Reife und Weiterentwicklung

Musikalisch haben Powerwolf über die Jahre ihren Stil verfeinert, ohne ihre Wurzeln zu verleugnen. Die Kombination aus klassischem Heavy Metal, orchestralen Arrangements und sakralen Chören ist ihr Markenzeichen. Doch wer genau hinhört, bemerkt die stetige Weiterentwicklung. Die Arrangements werden komplexer, die Produktion druckvoller.

Die Songs des aktuellen Zyklus fügen sich nahtlos in die Setlist ein. Titel wie „We Drink Your Blood“ oder „Army of the Night“ sind moderne Klassiker, die bei keinem Konzert fehlen dürfen. Doch auch das neue Material beweist Live-Qualitäten. Die Band versteht es meisterhaft, Songs zu schreiben, die für die große Bühne gemacht sind. Eingängige Refrains, treibende Rhythmen und Melodien, die sich sofort im Gehörgang festsetzen, sind das Erfolgsrezept.

Dabei darf die instrumentale Klasse nicht unterschätzt werden. Die Gitarrenarbeit der Greywolf-Brüder Matthew und Charles ist präzise und riff-orientiert. Sie bilden das stählerne Fundament, auf dem die orchestralen Elemente thronen. Roel van Helden am Schlagzeug sorgt für den nötigen Druck und treibt die Band mit maschineller Präzision voran.

Der Weg nach Wembley

Ein besonderes Augenmerk muss auf den Abschluss der Tournee gelegt werden. Die Wembley Arena in London ist ein Mythos. Dass eine Band aus Saarbrücken dort als Headliner auftritt, ist ein Ereignis von historischer Tragweite für die deutsche Musikszene. Es zeigt, dass Musik keine Grenzen kennt und dass Qualität sich durchsetzt.

Dieser Auftritt ist das Resultat jahrelanger, harter Arbeit und einer konsequenten internationalen Ausrichtung. Powerwolf haben nie einen Hehl daraus gemacht, dass sie auf die großen Bühnen wollen. Mit diesem Konzert erfüllen sie sich und ihren Fans einen Traum. Es ist davon auszugehen, dass für diesen speziellen Abend besondere Vorbereitungen getroffen werden, um dem Anlass gerecht zu werden. Fans aus ganz Europa werden vermutlich die Reise nach London antreten, um Teil dieses Triumphs zu sein.

Produktionstechnische Superlative

Ein Aspekt, der bei Powerwolf immer eine zentrale Rolle spielt, ist die technische Umsetzung der Show. Das Bühnenbild wird von Tour zu Tour aufwendiger. War es früher „nur“ ein Backdrop, sind es heute massive Aufbauten, die einer Theaterkulisse gleichen. Ruinen, Kirchenfenster, Altäre – die Bühne wird zu einer eigenen Welt.

Die Lichttechnik ist perfekt auf die Musik abgestimmt. Jedes Break, jeder Akzent wird visuell untermalt. Hinzu kommt der Einsatz von Pyrotechnik, der bei Powerwolf nicht bloßes Beiwerk, sondern essenzieller Bestandteil der Inszenierung ist. Feuersäulen, Funkenregen und Flammenwerfer werden so eingesetzt, dass sie die Dramatik der Musik unterstreichen. Für die Techniker ist dies jeden Abend eine Herausforderung, die höchste Konzentration erfordert.

Auch der Sound ist stets auf höchstem Niveau. Trotz der vielen Spuren – Band, Orchester, Chöre – ist das Klangbild differenziert und druckvoll. In den großen Arenen der Powerwolf Tour 2026 wird dies dank modernster Beschallungstechnik noch besser zur Geltung kommen als in kleineren Venues. Der Zuschauer bekommt ein audiovisuelles Gesamterlebnis geboten, das den Eintrittspreis mehr als rechtfertigt.

Ein Fest für die Gemeinschaft

Letztendlich ist ein Powerwolf-Konzert immer auch ein Fest der Gemeinschaft. Die Fans, oft liebevoll als „Rudel“ bezeichnet, sind ein wesentlicher Teil des Ganzen. Man sieht Menschen jeden Alters, oft geschminkt im Stil der Band, die friedlich zusammen feiern. Die Atmosphäre ist geprägt von Zusammenhalt und der gemeinsamen Liebe zur Musik.

Die Band pflegt einen engen Kontakt zu ihrer Basis, was sich auch in den sozialen Medien und bei Fantreffen zeigt. Diese Nahbarkeit, trotz des Superstar-Status, ist ein weiterer Baustein des Erfolgs. Die Fans spüren, dass sie wertgeschätzt werden und dass die Band alles gibt, um ihnen einen unvergesslichen Abend zu bereiten.

Das Jahr 2026 wird also zweifellos ein Powerwolf-Jahr. Mit Wildlive im Rücken, einer neuen Tournee vor der Brust und dem Wacken-Headliner-Slot in der Tasche, sind die Weichen auf Erfolg gestellt. Die „Wake Up The Wicked“-Tour ist nicht nur eine Konzertreise, sie ist ein Statement für den Heavy Metal und ein Beweis für die ungebrochene Kraft dieser Musikrichtung.

Wer dabei sein will, wenn Geschichte geschrieben wird, sollte sich die Termine rot im Kalender markieren. Es wird laut, es wird heiß und es wird episch. Die Messe ist gelesen, nun folgt die Tat.

Tourdaten & Festivals

Termine und Daten der Powerwolf Tour 2026
  • 27.02.2026 – Bremen, ÖVB Arena
  • 28.02.2026 – Düsseldorf, PSD Bank Dome
  • 01.03.2026 – Nürnberg, PSD Bank Nürnberg Arena
  • 03.03.2026 – Leipzig, Quarterback Immobilien Arena
  • 04.03.2026 – Ulm, Ratiopharm Arena
  • 05.03.2026 – Mannheim, SAP Arena

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